Donnerstag, 7. August 2014

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Der nächste Pfälzer Spitzen-Sauvignon

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Wein: Sauvignon Blanc, Fumé Reserve (BASF exklusiv)

Weingut: Wageck-Pfaffmann, Bissersheim

Jahrgang: 2012

Alkoholgehalt: 13 % Vol.

Preis: 19 Euro (im Weinhandel)

Internet: www.wageck-pfaffmann.de

Geschrieben von Kellermeister

Die Pfalz ist ein Riesling-Gebiet par excellence. Auch beim Spätburgunder zählen Pfälzer Winzer zu den besten in Deutschland. Das ist natürlich alles andere als ein Geheimnis. Mit dem Sauvignon Blanc hat sich in den vergangenen Jahren jedoch eine weitere Spezialdisziplin dazugesellt: Über allem steht für mich auch hier von Winning mit seinen – zugegeben – recht kostspieligen Sauvignon Blancs 500 und I. Doch auch der Name Zeter steht für exzellenten Pfälzer Sauvignon Blanc. Oliver Zeter, dessen Weine nicht nur wegen des Bären auf dem Etikett hohen Wiedererkennungswert besitzen, hat den Pfälzer Sauvignon mitgeprägt und dürfte daher vielen Weininteressierten in der Pfalz ein Begriff sein. Über das Weingut Leonard Zeter, hinter dem Oliver Zeters Cousin Thomas Zeter steckt, hat der Mundschenk kürzlich geschrieben. Sein Fazit: der Besuch lohnt sich. Besonders angetan war der Mundschenk auch hier vom Sauvignon Blanc „Diedesfelder Rebstöckel“. Mittlerweile ist auch der Sauvignon Blanc „Zeter Privat“ gefüllt, eine gelungene Fumé beziehungsweise Barrique-Version. 

Eine Fumé-Version ist auch heute im Glas, allerdings weder aus dem Hause Zeter noch aus dem Hause von Winning, sondern vom nördlichen Ende der Weinstraße. Wie man dem Pfälzer Weinblog vielleicht anmerkt, habe ich in den vergangenen Jahren eine Schwäche für Weine aus diesem Gebiet entwickelt. Was nicht zuletzt am Bissersheimer Weingut Wageck-Pfaffmann liegt. Ursprünglich bin ich wegen des Spätburgunders auf das Weingut gekommen, das von den Brüdern Frank und Thomas Pfaffmann gemeinsam mit den Eltern geführt wird. Doch dabei ist es längst nicht geblieben, denn auch die Weißen haben mich längst überzeugt.

Den Sauvignon Blance Fumé Reserve aus der Paradelage Bissersheimer Goldberg würde ich sogar etwas höher ansiedeln als den vergleichbaren Fumé von Oliver Zeter – auch wenn der Mundschenk wahrscheinlich heftig widersprechen wird. Obwohl es sich sicher lohnt, den Wein noch liegen zu lassen, hat mich die Balance zwischen Holz, Säure und Frucht bereits zum jetzigen Zeitpunkt überzeugt. Der Sauvignon Blanc wurde im Tonneau ausgebaut, in der Nase zunächst etwas Vanille, aber auch die sortentypischen Noten von Stachelbeeren und exotischen Früchten. Im Mund dann Vanille, etwas Nuss, aber auch reife stachelbeeren und Aromen, die mich an Mandarinen und andere exotische Früchte erinnert haben.

Ein Wein, der sicher zwar noch etwas Zeit braucht, aber bereits jetzt den exzellenten Ruf der Pfälzer Winzer in Sachen Sauvignon untermauert.

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